Die 80er

10. Sep. 1980 In der Schwangasse wird eine Tagesstätte für pflegebedürftige, schwerstbehinderte Personen
mit 6-8 Plätzen eröffnet.

ch_80er_1.png Februar 1980 Die Mitgliederversammlung beschließt, den bisherigen Vereinsnamen „Lebenshilfe für geistig Behinderte“ zu ändern in „Lebenshilfe für Behinderte“. Damit wird der Tatsache Rechnung getragen, dass die Lebenshilfe in ihren Einrichtungen Menschen mit verschiedenen Behinderungen betreut und fördert.

1981 Für die Amtsperiode 1981-1984 werden als Vorstandsmitglieder gewählt: Frau Schmidt-Thimme, Herr Neusinger, Herr Lier, Herr Schiller.

1981 zieht der erste Bewohner aus dem Wohnhaus Schwangasse  in die eigene Wohnung und wird ambulant durch das Wohnhaus betreut. Der Beginn unseres Betreuten Wohnens.

27. - 29. Sep. 1982 Freizeit für Eltern mit ihren erwachsenen Kindern in Karlshafen-Helmarshausen, Freizeitheim der Baunataler Werkstätten.

15. Sep.1983 Verleihung des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse an Frau Schmidt-Thimme durch Staatssekretär Steinhäuser.

10. Juni 1983
Die Lahn-Werkstätten in Wehrda werden erweitert: Eine Wäscherei wird angebaut und in Betrieb genommen.

1983 Eröffnung eines Wohnhauses für 11 Bewohner im Altkreis Biedenkopf in Dautphetal Silberg.

Mai 1984 Als Vorstandsmitglieder für die Jahre 1984-1987 werden gewählt: Herr Dr. Eckhardt, Herr Neusinger, Herr Eichborn, Herr Müller. Nach 25jähriger Tätigkeit für die Lebenshilfe Marburg kandidiert Frau Schmidt-Thimme nicht mehr.

ch_80er_2.png 20. Juni 1984
Mit einer Feierstunde begeht die Marburger Lebenshilfe den 25. Jahrestag ihrer Gründung. 7 Gründungsmitglieder, die in Marburg wohnen und noch aktiv mit der Lebenshilfe verbunden sind, werden geehrt, nämlich Udo Gembries, Dr. Nittner, Herta Reidt, Dorothea Schmidt-Thimme, Elisabeth Winter, Prof. Götz und Alfred Patschull.

12. Jan. 1985 Die Marburger Werkstatt ist 25 Jahre alt. Die Planungen für eine Erweiterung auf insgesamt 240 Plätze laufen an.

Februar 1985 Der hessische Sozialminister Clauss besucht die Lahnwerkstätten Marburg (LWM) und befürwortet die Erweiterung um 100 Plätze.

März 1985 Umzug der Verwaltung aus der Schwangasse „Haus der Lebenshilfe“ in einen Büropavillion auf dem Gelände der LWM.
Umbau der Räumlichkeiten in der Schwangasse zur Wohngruppe 2.

ch_80er_3.png Oktober 1985 Nach 6 Wochen steht die Finanzierung des Wohnhauses Ortenberg im Alten Kirchhainer Weg 31, das dann gekauft werden kann.

Herbst 1985 Der 1. Lehrgang für Hauswirtschaftshelfer wird im Auftrag der Arbeitsverwaltung in den LWM durchgeführt. 10 Teilnehmer nehmen an der zweijährigen Ausbildung teil.

Am 8. März 1986 ziehen die ersten Frauen und Männer im Wohnhaus Ortenberg ein. Im Sommer sind alle drei Gruppen in Betrieb. Erste Apartments sind damit vorhanden.

Frühjahr 1986 Baubeginn für die Erweiterung der LWM um 100 Plätze.

September 1987 Das Wohnhaus Dautphe wird fertig gestellt – Errichtung und Bezug weiterer 26 Wohnplätze.

April 1988 5 behinderte Mitarbeiter aus den Werkstätten nehmen an einem einjährigen Lehrgang der Organisation „Arbeit und Leben“ teil, um sich für eine spätere Vermittlung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu qualifizieren.

7. Juni 1988 die erste Wohngemeinschaft “in der Gemoll” geht in Betrieb. 3 Betreute aus dem Wohnhaus Schwangasse sind ausgezogen. Damit beginnt der systematische Ausbau des ambulanten Wohnens.

Januar 1989 Gründung des Trägervereins mit Namen „Lebenshilfewerk Marburg-Biedenkopf e.V.“. Zum Vorsitzenden wird Alfred Neusinger, Biedenkopf, gewählt. Eltern und Angehörige der im Lebenshilfewerk betreuten Menschen sind Mitglied in beiden Ortsvereinen der Lebenshilfe Marburg und Biedenkopf. Dort werden die Ziele für das Lebenshilfewerk festgelegt.

ch_80er_4.png Frühjahr 1989 Umbauarbeiten im Altbau der LWM.

August 1989 Umzug der Tagesstätte für schwerstbehinderte pflege-bedürftige Erwachsene, des Arbeitstrainingsbereichs und der Schwerbehindertengruppe aus der Leopold- Lucas-Straße (Schwan-gasse) in die LWM nach Wehrda. Die Reha-Werkstatt, bisher Bar-füßerstraße, teilt sich in 2 Gruppen: die Töpferei zieht in die LWM in Wehrda um, die übrigen Arbeitsbereiche siedeln sich in der Leopold-Lucas Straße, Haus der Lebenshilfe an.

19. Dez. 1989 werden in großer Runde mit dem Hess. Sozialministerium bewilligt: Ankauf Wohnhaus Bad Endbach, Caldern und Neubau RW.